Arbeitsweise

Die Konstruktivistische Werkstatt ist ein RAHMENKONZEPT. 

Es basiert auf systemisch-konstruktivistischen Grundannahmen.

Hauptmerkmale/Charakter:

Das Hauptanliegen ist die Gestaltung nachhaltiger Bildungs- und Partiziptionsprozesse.

Die konstruktivistische Werkstattarbeit ist ein Ressourcen- und Kompetenzorientiertes Verfahren, das die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Gruppe und jedes Einzelnen stärkt. Dies drückt sich in einer mit allen Beteiligten ausgeführten Auftragsklärung und Zielbestimmung aus. Die Gruppe/ das Team entscheidet, auf der Basis der Gegebenheiten, was passiert.

Die Konstruktivistische Werkstatt geht von der Grundannahme aus, dass Prozesse stets von der Beziehungsebene begleitet werden. Sie orientiert sich damit auch an den Grundprinzipien, die in der systemischen Beratung/Therapie zugrunde liegen. 

Ziel/Ablauf

ist es, im Raum des Spannungsverhältnisses von Teilnehmerinteresse, Anwendungsbereich, Thematik und der Beziehungsebene aller am Prozess Beteiligten eine konstruktive Umsetzung zu erreichen.

Ziel/Auftrag und weiteres Vorgehen  werden in einer Orientierungsphase geklärt/geplant.

In der Rekonstruktionsphase wird eine Bearbeitung der Problemlagen durchgeführt. In der Dekonstruktionsphase wird ein Perspektivwechsel (Kreativität) herbeigeführt, der die imaginäre Ebene der Teilnehmer ansprechen soll. In der Konstruktionsphase und der Phase der Entlassung ins Reale wird die konkrete Umsetzung geplant.

Je nach Prozess und Methode werden die 5 genannten Phasen mehrmals durchlaufen